DER SCHÖNSTE TAG IN IHREM LEBEN

Die Ehe ist die Gemeinschaft von Mann und Frau, wie sie Gott in seiner Schöpfung grundgelegt hat.

Als Mann und Frau erschuf er sie ... und sie werden ein Fleisch.
vgl. Gen 2

Durch das Ja-Wort bei der Trauung versprechen die Brautleute einander Liebe und Treue - ein Leben lang und aus freiem Entschluss.

Die Ehe ist nach katholischem Verständnis ein Sakrament, das heißt ein Ausdruck für das Liebesverhältnis zwischen Gott und seinem Volk, zwischen Christus und der Kirche.


Ort der Traung - "Hochzeitskirche"

Die kirchliche Trauung findet in der Regel in einer Kirche statt. Der erste Ort für die Feier der Trauung ist die Pfarrkirche der Braut oder des Bräutigams. In begründeten Ausnahmefällen und im Einvernehmen mit dem zuständigen Pfarrer kann von dieser Regelung abgegangen und die Ehe in einer anderen Kirche oder Kapelle geschlossen werden. In der Pfarre St. Michael können als Trauungskirchen die Basilica Minor St. Michael, die Filialkirchen Maria Hilf, St. Lorenz und Loibichl reserviert werden. Bei auswärtigen Trauungspaaren ersuchen wir den Trauungspriester Ihrer Pfarre anzufragen, damit er die Trauungsmesse mit Ihnen feiert.

Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, im Pfarramt Mondsee anzufragen. Wenn Sie als Trauungspaar nur wenig Kontakt mit der Kirche und Ihrer Pfarre haben, bitten wir Sie mit dem Pfarrer vor Ort in Mondsee ein Gespräch zu führen, damit er gemeinsam mit Ihnen eine gute Lösung findet. Das Pfarramt St. Michael versucht unter allen Umständen dem Trauungspaar entgegenzukommen, damit Sie einen gesegneten und frohen Festtag erleben, der viele Jahrzehnte in Ihren Ehe-Alltag hineinstrahlt.

Wir bitten, folgende Regeln unter allen Umständen einzuhalten:

  1. Es darf kein Reis gestreut werden.
  2. Es dürfen keine Blumen in der Kirche gestreut werden.
  3. Es gibt keine Agape vor und um die Kirchen, da wir möglichst viele Trauungen feiern wollen. Somit kommen wir als Pfarramt dem Wunsch der Trauungspaare optimal nach.
  4. Die Trauungskirche ist eine halbe oder volle Stunde vor der Hochzeit geöffnet, um die Blumen in der Kirche zu arrangieren, eine kurze Liedprobe zu halten und andere Vorbereitungen treffen zu können.
  5. Der Blumenschmuck in der Kirche darf nicht entfernt werden. Dieser ist eine Gabe an Gott. Am Volksaltar dürfen keine Blumen als Schmuck arrangiert werden. In der Basilica Minor St. Michael ist es nicht erlaubt, die Stufenanlage mit Kerzen und Blumenschmuck zu dekorieren.
  6. Der Volksaltar in der Kirche ist für alle Eucharistiefeiern zu verwenden. Es darf kein eigener Altartisch aufgebaut werden. Die Ehe kann auch in der Wortgottesfeier geschlossen werden, wozu Sie keinen Altar benötigen.
  7. Der Trauungsgottesdienst darf nicht länger als 60 Minuten dauern.
  8. In den Filialkirchen Maria Hilf (ca.120 Festgäste), St. Lorenz (ca. 150 Festgäste) und Loibichl (ca. 100 Festgäste) ist es untersagt, mit Musikanlage zu spielen, da die Filialkirchen zu klein sind. Die Chöre und Musikgruppen haben ausschließlich religiöse Lieder vorzutragen. Nur in begründeten Fällen ist es möglich, von dieser Richtlinie abzuweichen.

Checkliste für die Vorbereitung der kirchlichen Trauung

Anmeldung der Trauung - Terminvereinbarung
  1. Informationsfolder „Sie heiraten kirchlich. Wir gratulieren.“ (Für Brautpaare der Diözese Linz: in Ihrem Pfarramt erhältlich. Als pdf Datei herunterzuladen unter www.beziehungleben.at.)
  2. Terminvereinbarungen mit dem Wohnsitzpfarramt (wahlweise der Braut oder des Bräutigams)
  3. Ort, Datum und Uhrzeit der Feier der Trauung
  4. Ort, Datum und Uhrzeit des Trauungsgesprächs für das Trauungsprotokoll und Vorbereitung der Trauungsmesse
  5. Terminvereinbarungen mit dem Trauungspfarramt (falls dieses nicht das Wohnpfarramt ist)
  6. Ort, Datum und Uhrzeit der Feier der Trauung
  7. Terminvereinbarungen mit dem Trauungspriester bzw. Trauungsdiakon
Dokumente für das Trauungsprotokoll besorgen
  1. Geburtsurkunde von Braut und Bräutigam
  2. Aktueller Taufschein von Braut und Bräutigam Das Taufpfarramt ergänzt den alten Taufschein mit dem Firmungsvermerk und eventuellen weiteren Eintragungen oder stellt einen neuen Taufschein aus. Taufschein(e) des gemeinsamen Kindes / der gemeinsamen Kinder
  3. Meldezettel
  4. Verwitwete: kirchlichen Trauungsschein der ersten Ehe sowie die Sterbeurkunde des früheren Ehegatten bzw. der früheren Ehegattin
Erstes Trauungsgespräch – Trauungsprotokoll
  1. Motivation zur kirchlichen Trauung und Verständnis der Ehe gemäß katholischem Glauben (Für Brautpaare der Diözese Linz: Siehe „Zur persönlichen Information vor dem Trauungsgespräch mit dem Seelsorger“ im Jahresprogramm „Ehe.wir.heiraten – Partnerseminar für Brautpaare“ sowie herunterzuladen unter www.beziehungleben.at)
  2. Feststellung des Ledigenstandes
  3. Feststellung des Ehewillens
  4. Ehebriefe (Brief 1 in Sammelmappe erhalten, Brief 2-12 bestellen) (Information dazu unter www.eheonline.at)
  5. Information, Tipps und Texte zur Gestaltung der Feier der Trauung finden Sie unter www.kirchlichheiraten.at

Ehevorbereitung – Partnerseminar für Brautpaare
  1. Den entsprechenden Informationsfolder mit den differenzierten Angeboten und Terminen erhalten Sie in Ihrem Pfarramt.
  2. Sie finden die Informationen aller österreichischen Diözesen auch unter www.ehevorbereitung.at
  3. (Für Brautpaare der Diözese Linz: „Ehe.wir.heiraten. Partnerseminare für Brautpaare“ unter www.beziehungleben.at)
  4. auswählen
  5. buchen
  6. besuchen
  7. Bestätigung über das Eheseminar an das aufnehmende Pfarramt bringen
Zweites Trauungsgespräch – Gestaltung der Feier der Trauung
  1. Gestaltung mit dem Trauungspriester bzw. Trauungsdiakon vereinbaren und alle Betroffenen (SprecherInnen, MusikerInnen, SängerInnen) darüber informieren
  2. Wenn nötig, Besichtigung der Trauungskirche
  3. Form der Feier der Trauung (im Rahmen eines Wortgottesdienstes oder im Rahmen einer Messe)
  4. Form des Eheversprechens (Formulierungen und ihre Bedeutung besprechen)
  5. Gestaltung der Feier der Trauung: Bibelstellen, Gebete, Texte, Rituale, die Ihnen wichtig sind
  6. Welche Musik, welche Lieder gefallen Ihnen und entsprechen der Liturgie?
  7. Wie können die Gäste in den Trauungsgottesdienst eingebunden werden?
  8. Eventuell Feierheft (Lieder und Texte, die alle singen oder sprechen!) erstellen
  9. Aufstellung eines Festzuges (Wer ist Zeremonienmeister?)
  10. Reihenfolge des Einzugs?
Es gibt viele wunderbare Gesangsgruppen im Mondseeland, die Ihre Hochzeit mit dem richtigen Rahmen versehen. Alle Infos dazu finden Sie unter Chöre und Musikgruppen