Von Michael bis Pirmin

Liturgische Feste und Feiern  im Herbst

Nach der Amtseinführung unseres neuen Pfarrers und einem gelungenen Erntedankfest freuen wir uns auf einen “goldenen Herbst”, der im Liturgie-Plan der Pfarre verschiedene liturgische Feiern bereithält. Alle sind zur Mitfeier dieser Gottesdienste herzlich eingeladen!

Unser Patrozinium: 29. September

Am 29. September feiert die Kirche die heiligen Erzengel Michael, Gabriel und Rafael. Besonders unser Kirchenpatron, der in der Darstellung am Hauptaltar unserer Basilika prominent im Kampf gegen das Böse dargestellt ist, steht thematisch im Mittelpunkt der Verehrung. Bereits am 26. September wird der traditionelle “Michaeli-Sonntag” mit einem Festgottesdienst um 10.00 Uhr begangen.
Als Musik im Gottesdienst erklingen Werke von Joseph Haydn und W. A. Mozart. Es musizieren Solisten und Orchester der Kantorei St. Michael. Am 29. September, dem Festtag selbst, laden wir um 08.00 Uhr zur Festmesse ein. Das gesungene Abendlob wird am 28. und 29. September jeweils um 18.00 Uhr im Chor der Basilika gehalten.

Altar- und Kirchweihtag: 7. Oktober

Wir erinnern uns an das Jahr 1487, als eine Woche nach dem großen Michaels-Fest die Klosterkirche der Benediktiner in ihrer gotischen Gestalt fertiggestellt war und eine Urkunde zur Weihe des neuen Hochaltars ausgestellt werden konnte. Alle mit der Geschichte der Kirche und des Klosters Mondsee befassten Historiker/innen bestätigen, dass es keinen Grund gibt, den Kirchweihtag der erneuerten Klosterkirche nicht am 7. Oktober zu feiern. Da dieser Tag heuer auf einen Donnerstag fällt, findet um 08.00 Uhr wie üblich die wöchentliche Frauenmesse statt.

Geistlicher Klostergründer Bischof Pirmin: 3. November

Gleich nach dem Fest Allerheiligen und dem Gedenktag Allerseelen mit den traditionellen Friedhofsgängen feiert Mondsee seinen Klostergründer. Während in den Publikationen meist nur der weltliche Klostergründer von Mondsee, Bayernherzog Odilo II., erwähnt wird, sprechen die vorhandenen Quellen ganz eindeutig für den Wanderbischof Pirmin von der Reichenau, der als iro-schottischer Mönch in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Landesherren insgesamt 12 Klöster gründete. Pfarrhistorikerin Dr. Leopoldine Swoboda beschreibt in dem von der Pfarre Mondsee 2015 herausgegebenen Band “Reliquien”, wie sich Abt Bernhard Lidl 1741 um eine Reliquie des Hl. Pirmin bemühte, die der Bischof von Brixen schließlich mit allen Urkunden übersandte. Der Pirminschrein ist seit jener Zeit im Hl.-Geist-Altar der Basilika aufbewahrt.

Richard Schano