Köstliche Suppen im Glas zum Mitnehmen!

Das beliebte Suppenessen in der Fastenzeit, mit dessen Erlös Frauenprojekte in den Ländern des globalen Südens unterstützt werden, kann heuer nicht stattfinden. Doch die Frauen der Katholischen Frauenbewegung (kfb) wollen die “Aktion Familienfasttag” auch 2021 auf keinen Fall ausfallen lassen. „Nichtstun ist keine Option“, so kfb-Vorsitzende Paula Wintereder. „Wir tragen eine solidarische Verantwortung für unsere Partner*innen in Asien, Lateinamerika und Afrika. Unsere Unterstützung macht ihnen Mut. Also, stehen wir zusammen in diesen distanzierten Zeiten!“, fordert Wintereder.

Wie die Unterstützung konkret aussieht wird in folgendem Bericht deutlich: Mayra Magalí Carreto Rivera hatte drei kleine Kinder, einen gewalttätigen Ehemann und ein winziges Stück Land, mit dem sie kaum ihre Familie ernähren konnte. Sie lebte im westlichen Hochland von Guatemala. Ohne eigenes Einkommen, ohne Zufluchtsort und ohne Perspektive. Ein „ganz normales“ Frauenleben in den von Machismo geprägten Gesellschaften Lateinamerikas. Doch das änderte sich, als Mayra den Frauen von AMOIXQUIC (sprich: Amoischkik) begegnete. AMOIXQUIC ist ein Frauenverein dessen Name auf die Fruchtbarkeitsgöttin IXQUIC der alten Mayas zurückgeht. Von ihnen lernte Mayra, aus Naturstoffen Dünger und Naturseife herzustellen. Jetzt kann Mayra ihre Familie ernähren und noch ein bisschen Geld für die Schulbildung ihrer Kinder zur Seite legen. So wird ein gutes Leben auch für sie möglich.
Weitere Informationen zum Beispielland Guatemala finden Sie hier und hier.

Die Aktion Familienfasttag wird auch von höchster Stelle befürwortet. So meint Landeshauptmann Thomas Stelzer: “Auch wenn wir uns mit der Corona-Pandemie in einem gesamtgesellschaftlichen Stresstest befinden, dürfen wir auf unsere Verantwortung für unsere Mitmenschen in andern Erdteilen nicht vergessen. Ich danke daher der Katholischen Frauenbewegung, die mit dem Familienfasttag wieder wertvolle Initiativen setzt, die Lebenschancen von Frauen in anderen Erdteilen zu verbessern. Sie setzt damit die große Tradition der Katholischen Kirche in Oberösterreich bei der Entwicklungszusammenarbeit fort und bringt uns dem großen Ziel einer gerechteren Welt wieder ein Stück näher.”

Und Bischof Manfred Scheuer: „Der Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung ist ein unverzichtbarer Beitrag, unsere Welt gerechter zu machen. Nicht zuletzt die Corona-Pandemie hat in vielen Ländern prekäre Lebensumstände von Frauen verschärft. Die mit der Aktion Familienfasttag unterstützten Projekte ermöglichen Frauen weltweit eine Zukunftsperspektive. Ich danke allen, die diese Aktion kreativ – etwa mit der Mitmachaktion „Sei Köchin des Guten Lebens“ – und mit Spenden unterstützen.“

Wie können Sie also dieses bewundernswerte Engagment der kfb in Mondsee und in ganz Österreich unterstützen?

  • Kommen Sie dieses Wochenende (27./28. Februar) zu einem unserer Gottesdienste! Nehmen Sie eine köstliche Suppe im Glas mit und geben Sie dafür eine Spende, die der Aktion Familienfasttag zugute kommt.
  • Überweisen Sie eine Spende auf folgendes Konto: Aktion Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, IBAN: AT83 2011 1800 8086 0000; BIC: GIBAATWWXXX
  • Spenden Sie HIER online.
  • Machen Sie mit bei der Aktion “Sei Köch*in des guten Lebens”!
  • Erzählen Sie davon und ermutigen Sie andere, einen Beitrag zu geben.

Die Frauen der Kath. Frauenbewegung Mondsee und besonders die Frauen in Guatemala danken Ihnen von Herzen für Ihre Unterstützung!

Dagmar Pfannhofer