Schöne Erinnerungen an die 27. Kapellenwanderung
am 4. Juli 2020

Nach der coronabedingten Absage der Wanderung im März freuten sich nicht nur Einheimische über das Angebot, am 4. Juli wieder einige Kapellen im Gebiet näher kennenlernen zu können. Auch Gäste aus anderen Bundesländern, sogar Freunde aus Frankreich waren unter den 30 Teilnehmern. Nach einer ausführlichen Information über die Filialkirche St. Lorenz wanderten wir in Richtung Thekla-Kapelle.

Einen ersten Stopp gab es beim Peststein. In Erinnerung an Schulausflüge vor Jahrzehnten wurde – wie damals – Limonade als Erfrischung angeboten. So gestärkt schafften alle den kurzen Aufstieg zur Thekla-Kapelle, die am Vorabend nach einer gründlichen Renovierung neu eingeweiht worden war.
Die Geschichte der Kapelle war den Einheimischen größtenteils bekannt, weniger geläufig waren den Anwesenden die Lebensbilder der beiden Heiligen mit Namen Thekla.

Am Weiterweg kamen wir aber auch bei der „Kleinen Thekla“ vorbei. Anschließend besichtigten wir die Kolman-Kapelle, von der leider sehr wenig überliefert ist. Schließlich erreichten wir die wunderschöne Hanslbauer-Kapelle, errichtet erst 2017 in Erinnerung an den verstorbenen Hanslbauern Josef Schachl.

Hier wurden wir richtig verwöhnt und traten gestärkt die letzte Wegetappe an: durch den Campingplatz und am Wiesenweg in Richtung Austria-Camp.

An der Straße steht – für alle Vorbeikommenden unübersehbar – der Antonius-Bildstock, den Herr Zimmerebner selbst 1999 errichtete. Er wollte in unserer säkularisierten Zeit, in der für viele Menschen der Glaube zur unbedeutenden Nebensache geworden ist, bewusst ein Zeichen des Glaubens setzen und gleichzeitig auch dem Herrgott danken für die Hilfe, die er in vielen Situationen seines Lebens erfahren durfte. Die Statue des Heiligen konnte er in Padua erwerben.

Infos über die Heiligen und Gebetstexte hatte Bildungswerkleiterin Annemarie Hofer zusammengestellt, Wissenswertes über die Kapellen berichtete Annelu Wenter, die auch – bereits zum 27. Mal – die Planung und Organisation der Wanderung übernommen hatte.

Annelu Wenter (Bericht und Fotos)