Stabat mater in Sankt Lorenz

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Es stand die Mutter schmerzerfüllt

Pergolesis „Stabat Mater“ am  Sonntag, 15. September um 16.00 in der Kirche St. Lorenz.

Die Schmerzensmadonna von Sankt Lorenz

Das Stabat Mater (nach dem Gedichtanfang „Stabat mater dolorosa“, lat. für „Es stand die Mutter schmerzerfüllt‘) ist ein mittelalterliches Gedicht, das die Mutter Jesu in ihrem Schmerz um den gekreuzigten Jesus als zentralen Inhalt hat.

Das Stabat mater findet 1521 Eingang in das Missale Romanum, wurde aber wie fast alle Sequenzen durch das Konzil von Trient aus dem Gottesdienst verbannt. Seit dem frühen 18. Jhdt gehört es wieder als Sequenz in den Messtext und als Hymnus in das Brevier der katholischen Kirche und somit zur katholischen Liturgie. Allerdings wird das Stabat Mater als liturgisches Stück nur noch am 15. September, dem Gedenktag an die Schmerzen Mariä, gesungen oder gebetet.

Das berühmte „Stabat Mater“ des frühverstorbenen Giovanni Battista Pergolesi (1710-1736) ist seine letzte Komposition. Schnell tritt es seinen Siegeszug durch Europa an. Ursprünglich geschrieben für Alt, Sopran, Streicher und Basso continu, deutet Vieles darauf hin, dass es schon recht früh auch chorische Aufführungen gegeben hat. Bestimmte Sätze wurden höchstwahrscheinlich von einem zweistimmigen Chor gesungen, während die Arien den Solisten vorbehalten blieben.

Wir hören dieses Meisterwerk der Kirchenmusik am Sonntag, 15. September um 16.00 in der Kirche St. Lorenz mit der Sopranistin Sara Gröschl und der Mezzosopranistin Anna Landgraf.

Sara Gröschl, Sopran

Anna Stierle, Mezzosopran

An der Orgel spielt Florian Moskopf, er leitet als maestro all‘organo auch das Streicherensemble. Pfarrer Ernst rundet die Aufführung mit thematischen Impulsen ab.

Auf ein Wiedersehen beim Stabat Mater freut sich

Marie-Christin de Forestier



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