Die Sekundärtugenden des Liebesgebots

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Die Sekundärtugenden des Liebesgebots

Disteln

Eine Zeitenwende aus christlicher Sicht

Vollständiger Artikel des in der Pfarrzeitung 2018-19 / Nr. 3 abgedruckten Auszugs von Herbert Kohlmaier (aus „Gedanken christlichen Glaubens unserer Zeit“, zurvor: „Gedanken zu Glaube und Zeit“, Nr. 302).

Es gibt eine alte Geschichte, in der ein Indianerhäuptling eingeladen wird, den Zug der neu errichteten Eisenbahnlinie zu besteigen. Schon nach kurzer Fahrt schickt er sich an, wieder auszusteigen und wird daher gefragt, ob es ihm denn nicht gefalle? Er bejaht das zwar, antwortet aber, dass er trotzdem nun warten müsse, bis ihm seine Seele nachgekommen sei, denn die könne ihm bei dieser Geschwindigkeit nicht so schnell folgen.

Man wird zum Nachdenken angeregt. Kann es zu schnell für die Seele werden? Es könnte tatsächlich so sein, ein Blick auf unsere heutige Welt scheint das zu zeigen. Da geht es um mehr als das Tempo einer Dampflokomotive, nämlich um das atemberaubende Voranschreiten technischer und wirtschaftlicher Entwicklungen. Wir erleben allerdings einen Fortschritt, der – betrachtet man es kritisch – in hohem Maß zum Selbstzweck wurde und im wahrsten Sinn des Wortes ohne Rücksicht auf Verluste stattfindet. Das scheint den Menschen nun immer mehr bewusst zu werden. Nicht nur als irgendein am Rande auftretendes Problem, sondern als Erkenntnis, dass bereits gewaltiger Schaden angerichtet wurde und Gefahren bis hin zur Auslöschung unserer Existenz drohen!

Das bedeutet eine gewaltige und bisher nicht denkbare Zeitenwende. Im Lauf der Menschheitsgeschichte gab es viele solcher Zeitenwenden, mehr oder weniger dramatische, nur regional begrenzte oder globale. Die derzeit stattfindende unterscheidet sich aber von früheren. Sie findet in der Periode des so genannten Anthropozäns statt, jenes Zeitalters, in dem der Mensch begonnen hat, den Zustand seines Planeten entscheidend zu verändern. Dabei sind wir nun an einem Punkt angelangt, wo die bisherigen Entwicklungen durch gemeinsames energisches Handeln in andere Richtungen geführt werden oder sogar rückgängig gemacht werden müssen. Das bedeutet eine ganz neue und gewaltig herausfordernde Situation.

Doch obwohl die Zerstörung unserer Umwelt immer offenkundiger wird, geht es anscheinend weiter wie bisher. Die Ansprüche von immer mehr Milliarden Konsumenten sollen ja befriedigt werden. Oft sind sie erst noch aus der Armut zu befreien. Um das zu erreichen und stets mehr Wohlstand zu schaffen, wird die Natur zum bloßen Produktionsfaktor. Immer mehr wird sie, um materiellen Gewinn zu erzielen, ausgebeutet statt gepflegt. Der Regenwald muss dem Sojaanbau weichen, riesige Mengen von Baumwolle werden dem Boden zur massenhaften Herstellung von Bekleidung abgepresst. Der Lebensraum von Wildtieren unserer Heimat geht durch mechanisch bearbeitete Monokulturen verloren, weltweit werden unzählige Arten von Lebewesen, denen die Schöpfung Platz auf der Erde gab, rücksichtslos verdrängt und verschwinden unwiederbringlich.

Wir selbst sind die Betroffenen

Erde, Gewässer und Atmosphäre werden durch chemische Mittel zunehmend vergiftet, die Folgen des Klimawandels sind höchst alarmierend. Damit wird auch unser eigener Lebensraum immer mehr zerstört. Die Folgen unseres Handelns richten sich also nun ganz gegen uns selbst. Es bewahrheitet sich das Dichterwort, dass sich alle Schuld auf Erden räche. Es geht nicht mehr nur um unsere Umwelt, es geht um uns selbst.

Eher unbemerkt entstehen Einbußen humaner Lebensqualität durch eine ganze Reihe von „Kollateralschäden“ des technischen Fortschritts. Das, was wir auf der einen Seite gewonnen haben, bewirkt Verluste auf der anderen. Unentbehrliche Fähigkeiten, mit denen wir ursprünglich ausgestattet wurden, gehen uns anscheinend verloren. Lang ist die Zeit vorbei, wo man mühsam, aber doch auch beschaulich wandern musste, um ein Ziel zu erreichen. Heute fahren wir aufs Bequemste und Schnellste von Ort zu Ort, und nun soll auch die lästige Aufgabe entfallen, das tonnenschwere ressourcenfressende Gerät, mit dem wir uns dahinbewegen, selbst zu lenken.

Allseits werden wir also „bedient“. Automaten und Roboter mit künstlicher Intelligenz sollen uns alle Mühsal abnehmen. Aber wir werden immer weniger zu eigener Leistung, Phantasie und Aufmerksamkeit herausgefordert. Briefe schreiben, in schöner Schrift und wohlüberlegt? Das war einmal. Die Informations- und Mitteilungsmöglichkeiten sind geradezu explodiert, besonders durch die so genannten sozialen Medien.

Neulich wurde bekannt, aber viel zu wenig beachtet, dass weltweite wissenschaftliche Untersuchungen einen signifikanten Rückgang der Intelligenz festgestellt haben, insbesondere bei den Heranwachsenden. Über die Ursachen besteht keine Klarheit. Man denkt einerseits an umweltbedingte Schädigungen unseres Gehirns und andererseits an die Verkümmerung geistiger Fähigkeiten durch den Mangel an Herausforderungen. Was man so schön Digitalisierung nennt, bietet uns ungeahnte Möglichkeiten. Doch eine Art von Überfütterung hat die Beeinträchtigung wesentlicher Fähigkeiten wie der kritischen Urteilskraft zur Folge, einer elementar wichtigen Ausstattung unseres Wesens.

Aber auch ein Dahinschwinden unverzichtbarer ethischer Standards zeigt sich, niemand wird das bei aufmerksamer Betrachtung des Weltgeschehens bestreiten können. Es geht dabei um nicht weniger als die Infragestellung von Integrität und Würde der Persönlichkeit. Es soll hier nicht Schwarzmalerei betrieben werden, denn sicher wirken in unserer Gesellschaft nach wie vor auch positive Kräfte, und Inseln der Menschlichkeit sind überall vorzufinden. Doch vieles muss sehr zu denken geben. Der Antisemitismus-Beauftragte in unserem Nachbarland Deutschland empfahl neulich, Juden sollten in der Öffentlichkeit das Tragen der Kippa vermeiden, denn es zeige sich das Phänomen hemmungsloser Aggressivität.

Auf der anderen Seite werden zahlreiche Systeme entwickelt, die ausschließlich darauf abzielen, eine genehme und standardisierte Nützlichkeit des Menschen herbeizuführen. Die Weltmacht China ist dabei, ein perfektes Überwachungssystem einzurichten, das die Bewohner des Landes in von der Obrigkeit gewünschte und dahin zu korrigierende Individuen einteilt. Aber ganz allgemein und auch bei uns wird der Einzelne immer mehr manipuliert und gerät „dank“ Digitalisierung unter totale Kontrolle. George Orwells „1984“ scheint längst überholt und übertroffen.

Die stattfindende Degradierung des Menschen zum Produktionsfaktor erinnert an die Domestizierung der Haustiere, die so gezüchtet und verwendet werden, dass ihr Ertrag optimiert wird. Die Kosten sollen immer und überall ganz klein sein, der Gewinn möglichst groß. Wir kaufen bedenkenlos billige Produkte, die in ärmeren Ländern unter unmenschlichen Bedingungen produziert werden. Neue Formen der Ausbeutung entstehen trotz sozialer Regelungen und Einrichtungen. Die Marktwirtschaft ist nicht mehr „sozial“, sondern wandelt sich zum nackten Kapitalismus. Was bedeutet es und was würde es in einem verträglichen Wirtschaftsgeschehen erfordern, Unternehmer im wohlverstandenen Sinn zu sein? „Leben und leben lassen“, das war gestern. Im Vordergrund steht der ökonomische Erfolg angesichts eines unbarmherzigen globalen Wettbewerbs.

Doch es scheint so, dass die eingetreten Entmenschlichung immer mehr empfunden und zur Ursache einer um sich greifenden Auflehnung und bedrohlicher Konflikte wird. Diese Gefahr wächst deutlich. Man vertraut nicht mehr der rechtsstaatlichen Demokratie und sucht nach radikalen, aber erst recht untauglichen Lösungen. Für alles und alle müsste doch ein Mittel gefunden werden, das ein allmächtiger und allzuständiger Staat mit einem starken Mann an der Spitze zur Verfügung stellt! Aber das blinde Streben danach schafft letztlich Orientierungslosigkeit.

In der Spaßgesellschaft nimmt die Zahl der Glücksanbieter und ihrer Rezepte ständig zu, aber ebenso das Auftreten psychischer Erkrankungen. Es ist also offenbar so, dass der Maximierung technischer Möglichkeiten die Einbuße an humanen Werten gegenübersteht. Die Beziehung von Mensch zu Mensch, das Erleben unmittelbarer Gemeinschaft in der persönlichen Begegnung erfährt Beeinträchtigungen, die überall spürbar sind. Wie viele Hausärzte gibt es noch, die ihre Patienten kennen und allein durch liebevolle (!) Befassung mit dem Kranken Heilung fördern? Die Verdienste und Erfolge hoch entwickelter Behandlungseinrichtungen sind natürlich außerordentlich zu schätzen, da kann man auch freundliche Obsorge finden, aber in erster Linie doch perfektionierte Medizinalmechanik, also Be-Handlung ohne einfühlsame Hand.

Allenthalben hat das Prinzip Zweckmäßigkeit das Kommando übernommen. Eigentlich sind sie heute überall am Werk, jene, die man Schreibtischtäter nennen müsste, weil sie Entscheidungsmacht mit kaltem Kalkül an sich gezogen haben. Ausgefeilte Methoden wurden entwickelt, damit Politik bei den Menschen gut ankommt, perfekte Technik der Beeinflussung wird dafür eingesetzt. Computer verbreiten massenhaft so genannte öffentliche Meinung und angebliche Fakten, die in Wahrheit Fakes sind. Ähnliches gilt für die kommerzielle Werbung, die uns immer mehr beobachtet und bearbeitet. Optimierung der Versorgung ist aber sinnlos, wenn dahinter nicht wohlverstandene Obsorge steht. Die Menschen wollen als Person mit ihrer Lebenssituation, mit ihren Nöten und Hoffnungen, mit ihren Sehnsüchten wahrgenommen und geschätzt werden.

Wo ist Abhilfe?

Die nachteiligen Folgen der heutigen zivilisatorischen Entwicklungen sind seit Längerem bekannt. Sie werden vielfach unterschätzt, auch verniedlicht oder einfach aus dem allgemeinen Bewusstsein verdrängt. Soweit sie berechtigte Besorgnisse hervorrufen und Handeln unvermeidlich erscheint, kommt man ihnen oft nur halbherzig und unzulänglich entgegen. Nun wird klar, wie allein den wachsenden und wirklich dramatischen Bedrohungen durch Ausbeutung und Schädigung unserer Umwelt einerseits und durch eine Diktatur verordneter Nützlichkeit andererseits entgegengetreten werden könnte: nur mit weltweitem, konsequentem und energischem Handeln.

Aber ist es überhaupt möglich, an die Menschheit einen Ruf des Innehaltens und großen Umkehrens zu richten, der auch gehört und verstanden wird? Dem stehen Hindernisse entgegen. Wer kann die notwendige Besinnung herbeiführen und wer kann die dafür notwendigen Schritte tun? Es gibt keine Weltregierung, die Maßnahmen anordnen und durchsetzen könnte. Internationale Konferenzen, die gemeinsames Vorgehen etwa gegen die höchst besorgniserregende Klimaerwärmung herbeiführen sollen, erweisen sich als wenig effektiv. Es wird allenthalben weiter gesündigt. Niemand will sich ja das Erreichte wegnehmen lassen; wehe dem, der es wagt, ihm das strittig machen zu wollen! Und so viele, die das noch nicht haben, streben zu Recht danach.

Die Befürworter eines menschenwürdigen Zusammenlebens auf unserem Globus geraten immer mehr in die Defensive gegenüber autoritärem und egoistischem Denken. Mahnen sie vergeblich? Bei genauer Betrachtung scheint sich jedoch das Bild zu wandeln. Es dämmert uns offenbar und wird immer mehr zur Gewissheit, dass die Menschheit in eine epochale Krise geraten ist. Sie wird zur Angeklagten der leidenden Natur. Aber ganz gewiss nicht nur dieser, sondern wohl auch dessen, der uns jene Möglichkeiten in die Hand gegeben hat, die wir falsch nutzen. Das bedeutet mehr als eine Zeitenwende, es ist eine Schicksalsstunde für die Menschheit.

Es kann kein Zweifel daran bestehen: der Fortschritt von Wissenschaft und Technik hat den moralischen Fortschritt weit hinter sich gelassen. Muss jetzt nicht viel tiefer in Betrachtung und Handeln angesetzt werden? Die Mahnrufe der Natur- und Humanwissenschaften genügen nicht mehr. Wir müssen nun erkennen, dass es um unser Schicksal und vor allem das der nachfolgenden Generationen geht. Hinter uns die Sintflut? Das wäre die allergrößte Verfehlung!

Programme der Folgenbeseitigung sind zu wenig. Es kann nur eine Lösung geben. Wir müssen die Zielsetzungen unseres Handelns überprüfen und radikal ändern. Und das überall, in der Politik, in der Erziehung und Bildung, im Tun und Denken eines jeden Einzelnen. Wir können nur überleben, wenn sich eine wirklich umfassende Menschlichkeit durchsetzt. Um das zu erreichen, ist uns schon vor zweitausend Jahren der Weg gezeigt worden. Es ist das Liebesgebot des Christentums. Diese Feststellung mag verwundern. Welcher Zusammenhang besteht zwischen einem religiösen Imperativ und unserem Streben nach technischem und wirtschaftlichem Fortschritt? Doch die nur scheinbar bestehende Unabhängigkeit dieser Zielsetzungen voneinander ist erkennbar, wenn man sich mit dem der Liebe entgegenstehenden Phänomen der Lieblosigkeit auseinandersetzt.

Zu überwinden ist die Lieblosigkeit

Es gibt ein so schönes Wort, das verwendet wird, dass jemand etwas „mit Liebe“ gemacht habe. Wenn er etwa Speise zubereitet oder irgendein Werk hergestellt hat, dem dadurch besondere Qualität zukommt. Doch was geschieht wirklich „mit Liebe“? Immer mehr scheint eine seelenlose Mechanik alles an sich zu reißen. Wir sind Nutzer wunderbarer Produkte und perfektionierter Einrichtungen geworden. Sie sollen uns ein angenehmes Leben verschaffen und perfekt funktionieren. Doch der Mensch als solcher wird reduziert, zum Wirtschaftsfaktor Arbeitskraft sowie zum Konsumenten vorgefertigter Waren, Informationen und politischer Programme.

Kann das große Umdenken überhaupt stattfinden? Ist die Menschheit nicht eher unbelehrbar? Die Abhilfe sollte möglich sein, sie bedürfte aber eines ganz großen und entscheidenden neuen Schrittes. Demonstrationen für mehr Umweltschutz sind zu wenig, mögen sie noch so gut gemeint und eindrucksvoll sein. Es müsste für eine totale und allumfassende sittliche Neuorientierung eingetreten werden. Das anzustreben erfordert freilich Mut, denn Moralisieren ist in unserer Gesellschaft verpönt. Zu Unrecht, wie sich nun erweist! Ethikunterricht? Vielleicht ein erster Schritt. Es ginge um die Erweckung jener ganz großen Kraft, die wir zum Überleben brauchen, nämlich der Kraft des Gewissens.

Dem Reich Gottes, von dem Jesus spricht, sind wir als Wunderkinder des Fortschritts um keinen Schritt nähergekommen. Es kann nur dort wachsen, wo Menschlichkeit und Liebe sind. Wo Achtung und Respekt wirken, die nicht nur Menschen, sondern allen Lebewesen entgegenzubringen sind. Eigentlich müsste man also etwas sagen, was in unserer Gesellschaft wohl nicht, oder noch nicht, verstanden wird: Rettung wird nicht ohne den Glauben möglich sein. Aber auch dieser wird von seelenloser Mechanik zu befreien sein, denn selbst hier gibt es die Schreibtischtäter, die Jesus nicht verstanden haben und bis heute nicht verstehen wollen.

Es müsste ein Glauben der Herzen sein, alles andere kann keine Abhilfe schaffen. Er müsste zu Verhaltensweisen führen, die man als die Sekundärtugenden des Liebesgebots bezeichnen könnte. Sie wären wir folgt zu benennen und aufzuzählen: Sorgfalt, Rücksichtnahme, Zuwendung, Achtsamkeit und Besonnenheit, Demut und die Bereitschaft zur Selbstkritik. Nannte man dies alles nicht einst Tugenden? Das Wort ist aus der Mode gekommen, aber auch das, was es meint.

Oft wird nach mehr Nachhaltigkeit der Produkte und Herstellungsmethoden gerufen. Was aber ganz offensichtlich aus dem Blick geraten ist, müsste man als die Nachhaltigkeit der Seele bezeichnen. Welche Erwartung trägt diese in sich, und welche Verluste kann sie erleiden? Religion hat immer mit Strafen für fehlendes Wohlverhalten gedroht. An die Hölle, wo die Sünder im ewigen Feuer schmachten, glaubt kaum noch jemand. Das ist verständlich Aber die Befreiung von kirchlicher Drohbotschaft darf nicht zum Verlust dessen führen, was Glaubende von den anderen unterscheidet. Es ist das Bewusstsein unserer Verantwortung gegenüber dem Schöpfer.

Was bedeutet im Sinne des biblischen Wortes „Leben in Fülle“? Das Reich Gottes ist nicht das der Maximierung von Wohlstand und Bequemlichkeiten, gar des Luxus. Es ist das Reich der Liebe, die als einzige keiner Verderbnis ausgesetzt ist. Liebe ist bleibend, über das irdische Leben hinaus, nur sie sollte „in Fülle“ da sein! Sie ist nicht nur ein schönes oder romantisches Gefühl, sondern eine innere Haltung des Menschen. Zu lieben, geht mit vielen entscheidenden Fähigkeiten und Verhaltensweisen einher, die ein Voranschreiten ermöglichen, welches Schaden aller Art abwehrt. Die christlich gebotene Liebe erweist sich damit jetzt, in unserer Zeit, als einzig wahre und taugliche Quelle einer Menschlichkeit, die uns aus einer elementaren Bedrängnis retten kann.

Die bisher in der Reihe „Gedanken zu Glaube und Zeit“ und danach erschienene Texte sind im Austria-Forum - das Wissensnetz aus Österreich abrufbar: http://austria-forum.org/af/Wissenssammlungen/Essays/Glaube_und_Zeit.
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